Art is at home in many different subjects. Whilst we express our creativity in a culinary-artistic way in the Sicher kitchen, there are a number of other forms of art. A few years ago, we started a new tradition wherein we select an artist to display their work in the restaurant for a year. We see it as an enrichment to the experience at Sicher. Not only do we wish to impress our guests with culinary delight – we would also like to delight our guests with visual pleasure and, in this way, bring joy to their everyday life.
Der Sicher Kunstgenuss 2024 wird von Paloma Schreiber und ihren Tierportraise begleitet
DIE KÜNSTLERin
Paloma Schreiber. “TAFELFREUnDE” – Tierportraits und auch Gerichte, Denkanstöße und Gedichte
“Gemeinsam genießt es sich viel besser,” meint Paloma Schreiber, die aus diesem Grund Freunde zur Tafel lädt. Ihre Tierportraits werden von Kurzgedichten untermalt, die uns zum Inne Halten und bewussteren Wahrnehmen auffordern. Außerdem sind Zeichnungen von Gerichten zu sehen; ESSENtielles aus Palomas Küche, das zu schade ist, nicht festgehalten zu werden. Ein “Fest-halten” von und mit Genuss. Mahlzeit!
Beim Sicher Kunstgenuss 2023 wird nicht nur
die Kulinarik sondern auch die Kunst vom Fisch dominiert.
DER KÜNSTLER
Richard Klammer. VIELFISCHGENOSSEN
Richard Klammer hat für das Fischrestaurant Sicher eine neue Serie an Bildern geschaffen, die seinen Humor und seine malerische Raffinesse bestätigen. Der große Porträtist der Kärntner Kulturszene hat kleine Porträts von den Fischen in Tainach angefertigt, die im Restaurant auf dem Teller landen. Er bedient sich dafür einer Technik, die früher ausschließlich im Sakralbereich der Kirchen zu finden war: der Hinterglasmalerei. Die Dargestellten, deren Leben vorherbestimmt ist, werden in die heilige Sphäre der Kunst aufgenommen. Dass die Bilder durch die Kombination mehrere Glasschichten den Eindruck kleiner Aquarien erwecken, ist ein weiteres Augenzwinkern des Künstlers.
Aus der Ausstellung in unserem Haus:
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Der Sicher Kunstgenuss 2022 wurde künstlerisch
von den Künstler Niko Sturm begleitet.
Download Kunstkatalog: niko_sicher-sicher_kl
DER KÜNSTLER
NIKO STURM, geboren 1973 in Klagenfurt, zählt seit seinem Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien zu den jüngeren Talenten aus Kärnten und schon in vielen Ausstellungen im In- und Ausland hat er sein Verständnis von einer reinen ungegenständlichen Malerei unter Beweis gestellt. Auch in der kleinen feinen Auswahl von Bildern und Zeichnungen wird seine ganz eigene unverkennbare künstlerischen Ästhetik – abseits von Mainstream und Gegenständlichkeit – deutlich. Bewusst hat er mit der gestischen Abstraktion ein Genre gewählt, das ihm die größte malerische Freiheit einräumt.
Ständig auf der Suche nach den Grenzen des Tafelbildes experimentiert er mit verschiedensten Materialen und Techniken und in Schriftbildern lässt er auch den Humor nicht zu kurz kommen. Konzentriert und reduziert beeindrucken seine Bilder durch expressive Oberflächen und große und kleine gekonnte malerische Gesten. In einer auf Schwarz, Weiß und Silber beschränkten Farbigkeit denkt er die Malerei weiter, verabschiedet sich von traditionellen Mustern und erobert nebenbei mit dreidimensionalen Objekten den Raum.
„Aus einer Sehnsucht nach Freiraum heraus entscheide ich mich für die Kunst. Dafür erscheint mir die gestisch-abstrakte Malerei als die geeignetste Kombination aus manueller Arbeit und gestalterischem Erfinden Sie macht es mir möglich mich mit Problemen zu beschäftigen, die erst konstruiert werden müssen“, formuliert der Künstler selbst seinen Antrieb. Mit Pinsel, Farben, Stiften und Kreiden geht er der Frage nach, was Malerei heute – im Zeitalter einer überbordenden Bilderflut- noch sein kann und was es bedeutet, mit Kunst ein Statement zu setzten. Er malt was ihn beschäftigt, was sich in seinem Kopf abspielt und scheut sich auch nicht satirisches Terrain zu betreten. Das Bild „Bitte keine Künstler füttern“ ist dafür ein gelungenes Beispiel am richtigen Platz.
Niko Sturm zeigt einmal mehr, dass die Malerei und das Tafelbild heute so aktuell sind wie vor hundert Jahren. Eine Tatsache, die jeder/jede für sich selbst erkennen kann, wenn man sich darauf einlässt zu schauen, wahrzunehmen und ein ganz subjektives Empfinden zulässt.
Exhibition 2019 Prof. Mag. Karl Brandstätter
THE ART
Andre Heller:
„Seine Gemälde und Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken sind Farb- und Formenextrakte eines intensiven und vielfältigen Erlebens, das noch klar voneinander abgegrenzte Jahreszeiten kennt, den Strukturen von Landschaften und Orten auf den Grund geht und in den Weltverästelungen Rätselmustern nachspürt.“
„Brandstätter überwand in seinem Leben und in seinem Werk geographische und zeitliche Grenzen. Er, der in Paris, in Laibach, Los Angeles und Kairo ebenso daheim ist wie auf seinem Einschichthof über dem Jauntal, drang auch tief in die esoterischen Traditionen der Menschheit, in die Weisheit des alten Ägyptens und Chinas vor. Was er dort gefunden hat, übersetzt er souverän in den Formenkanon der Ecole de Paris, seine ihm gemäße Sprache, seit er im Atelier des verewigten Jonny Friedlaender die graphischen Künste in ihrer Vollendung kennenlernte.“
Siegbert Metelko
Das Geheimnis. Die Reise. Die Frau.
„Es scheint, als komme in Brandstätters Kunst immer wieder das große Dilemma des Homo sapiens zutage: in den Jahrtausenden seiner Entwicklung und seines Forschungsdranges kehrte der Mensch unentwegt zu denselben Urfragen zurück: der Gebundenheit unserer Körper, die nach sinnlichen Erfahrungen hungern; der Unbegrenzbarkeit unseres Geistes, der erfüllt ist von der Sehnsucht, eins zu werden mit der Ewigkeit, „der Harmonie der Sphären“. In allen was der Mensch an Wertvollem hervorgebracht hat, ist beides enthalten. Ein Künstler wie Brandstätter ruft uns diese ewige Wahrheit in seiner ihm eigenen, authentischen Weise immer wieder ins Bewusstsein.“
Zoran Krzisnik
Überlegungen zum Kunstsammeln für eine Publikation über den Maler Karl Brandstätter von Professor Dr. Rudolf Leopold, Wien:
„Für mich bedeutet ein Bild in erster Linie ein Form- und Farbergebnis. Und den größten Genuss bereitet es mir immer, wenn ich im Zeitraffertempo den Schöpfungsakt nacherleben kann – es zumindest versuche. Dass dies nur bei echten Kunstwerken sinnvoll ist, versteht sich von selbst.“